Die Opfer der Hitzewelle haben uns mit voller Wucht getroffen – und es hält noch an.
Das Telefon stand gestern nicht mehr still – im Minutentakt kamen kleine, geschwächte Mauersegler bei uns an. Viele Jungvögel wurden durch die enorme Hitze verfrüht aus den Nestern gedrückt und brauchten dringend Hilfe.
Bis spät in die Nacht wurden Tiere gefüttert, Wunden versorgt und alles dokumentiert.
Wir haben alles gegeben, um so viele wie möglich aufzunehmen und zu versorgen – oft unter Hochdruck und an der Belastungsgrenze
Viele Babys hatten durch den harten Aufprall gelähmte Beinchen, Kloakenlähmungen infolge von Wirbelsäulentraumata, Platzwunden oder adulte Tiere die durch Autokollisionen schwer verletzt wurden. Diese Patienten benötigen intensive Betreuung – einige mussten zur weiteren Behandlung in die Mauerseglerklinik gebracht werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die Geduld bewahrt haben – denn bei diesem massiven Ansturm war es schlichtweg nicht möglich, in gewohnter Geschwindigkeit zu reagieren.
Ein ebenso großes Dankeschön an unsere Helfer und Kuriere, die unermüdlich im Einsatz waren. Ohne sie könnten wir viele Tiere nicht rechtzeitig sichern, gerade wenn Finder selbst nicht mobil sind.
Wir bemühen uns bei jedem einzelnen Fall, dass kein Tier und kein Mensch mit seinem Fund alleine bleibt.Niemanden abzuweisen. Aber das alles bedeutet hohen organisatorischen, logistischen Aufwand – mit einem kleinen, hochengagierten Team.
Umso trauriger war es, dass wir parallel auch mit negativen Kommentaren, Vorwürfen und sogar der Androhung rechtlicher Konsequenzen konfrontiert wurden, weil es in einigen Fällen nicht sofort weiterging.
Sätze wie
„Ihr seid doch zuständig!“
„Ihr müsst helfen – das ist eure Pflicht!“
zeigen, wie wenig bekannt ist, unter welchen Bedingungen wir arbeiten.
Daher möchten wir eines klarstellen:
– Wir sind keine staatlich betriebene oder finanzierte Einrichtung.
– Unsere Helfer sind Ehrenamtliche – sie engagieren sich in ihrer Freizeit, neben Beruf, Familie oder Ausbildung.
– Unsere Arbeit basiert auf persönlichem Engagement und freiwilligem Einsatz – nicht auf einer gesetzlichen Zuständigkeit oder Verpflichtung.
Wir helfen, weil wir es wollen. Für die Segler. Und weil wir daran glauben, dass jedes einzelne Leben zählt.
Bitte bringt auch in schwierigen Momenten Verständnis und Respekt auf – für die Tiere, aber auch für die Menschen, die oft über ihre Kräfte hinausgehen, um diese zu retten.
Danke an alle, die uns unterstützen und an unserer Seite stehen.
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 15.06.2025
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 12.06.2025Nach einem Tag voller Sorgen und trauriger Nachrichten gibt es auch Lichtblicke, am Abend erreichte uns – neben drei verletzten Altvögeln – die kleine Jyoti aus Rosenberg. Die Finder haben keine Sekunde gezögert und sich sofort auf den über zwei Stunden langen Weg gemacht, um Jyoti zu uns zu bringen und ihr eine echte Überlebenschance zu geben. Und wie sich zeigte, war das wirklich Rettung in letzter Sekunde!
An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an die Finder für ihren großartigen Einsatz und die lange Fahrt – nur so hatte die Kleine überhaupt eine Chance!
Jyoti ist etwa 15 Tage alt und wiegt gerade einmal 12 Gramm – zum Vergleich: Unsere kleine Caelia , die erst letzte Woche hier geschlüpft ist, wiegt genauso viel. Ein Mauersegler in Jyotis Alter sollte eigentlich mindestens 35 Gramm wiegen! Auf dem zweiten Bild seht ihr unsere Sina, die im gleichen Alter ist und schon über 40 Gramm auf die Waage bringt.
Wir geben wie immer unser Bestes, damit Jyoti durchkommt. Sie ist jetzt rundum versorgt und hat bereits die ersten kleinen Grillen dankend angenommen. Der Weg ist noch weit, aber wir sind voller Hoffnung – und sie kann weiterhin viele gedrückte Daumen gebrauchen.
Auch unsere Schlüpflinge entwickeln sich prächtig und schicken liebe Grüße.
Wir wünschen euch gute Nacht ❤️
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 12.06.2025Lucius’ Schicksal: Wie falsche Hilfe zum Todesurteil wurde
Ein winziges Leben, voller Hoffnung und Zukunft – ausgelöscht, weil Menschen wieder einmal ignorant und grausam waren.
Heute mussten wir den kleinen Lucius auf seinem letzten Weg begleiten. Ein wenige Tage alter Mauersegler, abgegeben beim Tierarzt – angeblich „gefunden“ unter einem Baum. Doch was wirklich geschah, werden wir nie erfahren. Wurde er einfach entsorgt, als das „Spielzeug“ drohte, kaputt zu gehen? Was wir wissen: Lucius wurde regelrecht gequält. Er bekam Spekulatius zu fressen – für einen Segler tödlich. Sein kleiner Körper konnte das nicht verdauen. Er litt unter Krämpfen, Aufgasungen, Hunger und unerträglichen Schmerzen, war eiskalt und nur noch ein Schatten seiner selbst. Todesangst stand in jedem seiner Blicke. Als er endlich zu uns kam, war es zu spät. Trotz aller Bemühungen schlief er in meinen Händen für immer ein.
Und Lucius ist kein Einzelfall.
Erst am Wochenende rief eine Frau unter Tränen an. Zehn Tage lang hatte sie einen kleinen Mauersegler aufgezogen – unwissend, dass sie ihn damit langsam und qualvoll zu Tode pflegte. Auch dieses Tier starb – voller Schmerzen, ohne Hoffnung.
Wie viele kleine Leben müssen noch sinnlos sterben, weil Menschen glauben, alles besser zu wissen?
BITTE – lasst die Finger von Wildtieren!
Ob Mauersegler, Eichhörnchen oder Feldhase – ihr bringt sie um, wenn ihr sie ohne das nötige Wissen „rettet“.
Diese Bitte richtet sich auch an Stationen und Pflegestellen, die noch immer bewusst falsches Futter geben, nur weil sie es „schon seit 50 Jahren so machen“. Ebenso an alle, die sich mit der Thematik offensichtlich nicht ausreichend befasst haben und dennoch meinen, sie könnten stolz präsentieren, mit falschen Techniken füttern und unsachgemäßer Haltung, ihnen dadurch ungewollt Schmerzen und Qualen zufügen – offensichtlich, ohne selbst davon Notiz zu nehmen.
Auch an jene, die meinen: „Wir haben das schon mal gemacht“ – lasst es! Ihr spielt mit Leben.
Diese Tiere haben nur dieses eine Leben. Sie sind keine Projekte, keine Spielzeuge, keine Objekte für Experimente und auch keine Trophäen. Sie haben das Recht auf echte Hilfe – nicht auf gut gemeinte Quälerei.
Wer wirklich helfen will, bringt Wildtiere sofort zu Profis. Jede Minute zählt. Jeder Fehler kann tödlich sein.
Fly free kleiner Lucius...es tut mir unendlich leid das ich dir nicht mehr helfen konnte 💔
Infos unter
www.mauersegler.com
www.mauerseglerhilfe-apus.de
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 10.06.2025Aktuelle Entwicklung im Fall Saarbrücken– weiterhin keine Verbesserung der Situation
Heute, am 10. Juni, steht das Baugerüst bereits seit über vier Wochen. In dieser Zeit hat sich die Situation für die geschützten Mauersegler leider nicht verbessert – im Gegenteil: Mit dem angekündigten Beginn der Fassadenarbeiten und der kürzlich erfolgten Installation neuer Nistkästen verschärft sich die Lage sogar weiter.
Die neuen Nistkästen, die vergangene Woche angebracht wurden, hätten grundsätzlich einen positiven Beitrag leisten können. Leider wurde jedoch auf eine fachliche Beratung verzichtet. Stattdessen kamen kostengünstige Steinkästen mit Einflugöffnungen von unten zum Einsatz.
Diese Bauform ist für Mauersegler ungeeignet – insbesondere unter den aktuellen Bedingungen. Das weiterhin bestehende Gerüst blockiert den Zugang zu den neuen Kästen vollständig. Die Einflugöffnungen sind schwer erreichbar, bergen ein erhöhtes Absturzrisiko für Jungvögel und erfordern eine größere Anflugschneise, die unter dem Gerüst nicht gegeben ist.
Besonders gravierend ist die Situation für das einzige Mauerseglerpaar, das es trotz erheblicher Schwierigkeiten geschafft hatte, seinen ursprünglichen Nistplatz wieder aufzusuchen. Der Anflug zu diesem Brutplatz wird nun zusätzlich durch einen der neuen Kästen behindert, der direkt in die Anflugschneise montiert wurde.
Das Vorgehen vor Ort führt dazu, dass die Störung und Behinderung der Mauersegler weiterhin anhält und sogar noch weiter erschwert wird. Für die Tiere ist aktuell leider keine Besserung in Sicht.
Bislang liegt keine offizielle Stellungnahme der zuständigen Behörden vor. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich an die zuständigen Stellen gewandt, erhielten jedoch lediglich standardisierte Antworten mit dem Hinweis, vor Ort sei alles in Ordnung. Diese Einschätzung teilen wir ausdrücklich nicht.
Unsere Petition zum Schutz der Mauersegler hat mittlerweile fast 4.000 Unterschriften erhalten und wird zeitnah an die zuständigen Stellen übergeben. Das strafrechtliche Verfahren ist bereits eingeleitet und läuft weiterhin.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle die mit ihrer Unterschrift unterstützen ❤️
Wir bitten um Verständnis, dass Hinweise wie „Behörden einschalten“, „NABU informieren“ oder „Anzeige erstatten“ an dieser Stelle nicht weiterhelfen – all diese Maßnahmen wurden bereits ergriffen- ohne Erfolg. Um den Sachverhalt vollständig zu erfassen, empfehlen wir, unsere bisherigen Beiträge zu lesen.
Wir danken allen, die sich weiterhin informiert, solidarisch und engagiert für den Schutz der Mauersegler einsetzen.
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 08.06.2025Erinnert ihr euch noch an Veloura?Vor etwa zwei Wochen wurde sie mitsamt ihrem Gelege aus dem Nest gerissen, der Nistplatz zerstört. Bis heute wissen wir nicht, wo genau das geschah oder wer die Person war, die die Tiere an sich nahm und schließlich bei der Wildvogelrettung abgab.
Umso schöner ist es, dass Veloura sich gut erholt hat und bereits wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. Und heute dürfen wir eine weitere gute Nachricht teilen: Auch ihre Küken leben! ❤️
Nachdem Veloura und ihr Gelege bei uns ankamen, haben wir die Eier sofort durchleuchtet. Die Herzen der Embryonen schlugen noch – sie waren etwa 5-7 Tage alt. Wir haben die Eier vorsichtig in unseren Brutapparat gelegt und regelmäßig kontrolliert. Die Entwicklung verlief stabil. Gestern gegen 19 Uhr ist das erste Küken geschlüpft, heute früh um 09:20 Uhr das zweite – und das dritte Küken erblickte um 22:10 Uhr gesund das Licht der Welt.
❗️Warnung: Das Ausbrüten von Wildvögeleiern ist kein Projekt oder Experiment – bitte versucht niemals selbst, Wildvögeleier auszubrüten!❗️
Das Ausbrüten von Wildvogeleiern ist ein hochkomplexer und sensibler Vorgang. Bereits kleinste Fehler bei Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftzirkulation während der Brutphase können für die Embryonen tödlich sein. Doch auch nach dem Schlupf sind die Herausforderungen enorm – vor allem bei einem Mauersegler:
Immunisierung: Die überlebenswichtige Immunisierung der Küken erfolgt ausschließlich durch den Speichel eines gesunden adulten Mauerseglers. Ohne diese natürliche Unterstützung sind die Jungvögel extrem anfällig für Krankheiten, Infektionen und massive Entwicklungsstörungen.
Mineralstoffe und Vitamine: Eine falsche oder unzureichende Versorgung führt schnell zu Mangelerscheinungen, Entwicklungsstörungen, Gefiederdefekten – und kann sogar tödlich enden.
Artgerechte Pflege: Fütterung, Rhythmus und Umgebung müssen exakt auf die Bedürfnisse der Art abgestimmt sein. Schon kleinste Abweichungen können fatale Folgen haben.
Das sichere Ausbrüten und die erfolgreiche Aufzucht von Wildvögeln gelingen nur mit speziellem Wissen, Erfahrung und fachkundiger Betreuung.Bitte überlasst diese verantwortungsvolle Aufgabe immer Experten!
Wir sind einfach dankbar, dass Merit, Faraday und Khaleesi trotz aller Widrigkeiten leben dürfen. Ihr Weg war alles andere als einfach, und wir geben unser Bestes, damit sie sich weiterhin gut entwickeln und eines Tages als starke Segler in die Freiheit zurückkehren können.
Es ist ein kleiner Trost, dass diese Küken – obwohl ihnen durch rücksichtslose Ignoranz, das fahrlässige und verantwortungslose Handeln aller Beteiligten beinahe jede Chance auf Leben genommen wurde – nun dennoch die Möglichkeit haben, aufzuwachsen.
Wie gerne würden wir Veloura sagen: „Deine Kinder haben es geschafft.“ ❤️
Willkommen auf dieser Welt, kleine Merit, Faraday und Khaleesi!
P.s Nummer 4. im Bild ist Caelia, die es vorzug bei den Zwergen einzuziehen 🥰
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 07.06.2025❤️
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 06.06.2025Unsere kleinsten Schützlinge stellen sich vor: Rowena, Aluna und Caelia
Manchmal ist das Leben für unsere gefiederten Freunde ganz schön hart: Nachdem einer ihrer Eltern einer Katze zum Opfer gefallen ist, hat der verbliebene Altvogel es leider nicht geschafft, die beiden bereits geschlüpften Küken und das Ei gleichzeitig zu versorgen. Schließlich musste er das Nest aufgeben.
Zum Glück wurden die drei rechtzeitig gefunden und zu uns gebracht. Als sie ankamen, waren sie bereits stark ausgekühlt. Doch wir waren vorbereitet: Brüter und Inkubator liefen schon, sodass sich Rowena und Aluna schnell erholen konnten – und bald mit kräftigen Rufen den Zimmerservice forderten.
Auch im Ei wurde es lebendig: Die kleine Caelia arbeitete sich tapfer mit ihrem Schnabel nach draußen. Zwischen all den vielen neuen Adulten, die ebenfalls zu uns gekommen sind, habe ich leider den Moment ihres Schlüpfens verpasst – plötzlich war sie einfach da!
Herzlich willkommen, kleine Caelia!
So traurig es ist, dass die drei nicht bei ihren Eltern aufwachsen können – umso dankbarer sind wir, dass sie rechtzeitig entdeckt und zu uns gebracht wurden. Jetzt bekommen sie bei uns die Chance, sicher und behütet groß zu werden.❤️
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 04.06.2025In den letzten Tagen wurden wieder viele verletzte adulte Mauersegler in unsere Obhut gebracht – darunter zahlreiche Opfer von Rabenvögeln. Viele dieser Tiere leiden an schweren Schädel-Hirn-Traumata, sind übersät mit Hämatomen und haben teils massive Verletzungen an den Lidern.
Heute erreichte uns außerdem ein weiteres Seglerkind: der kleine Alfred aus Worms. Er war bis zum Fund stark ausgekühlt und zeigt – wie Sina damals – noch deutliche Anpassungsschwierigkeiten. Aber wir sind guter Dinge, dass auch er sich bald besser fühlt.
Sina war jedenfalls ganz aus dem Häuschen, dass sie jetzt jemand zum Kuscheln hat. Sie ist inzwischen stabil und richtig propper 🖤
Ein großes Dankeschön an unsere Kurierfahrer, die in den letzten Tagen wieder unermüdlich bis nachts im Einsatz waren, um Notfälle sicher zu uns zu bringen. Ohne euren Einsatz wäre viele Segler verloren.
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 01.06.2025Die letzten 48 Stunden waren für uns eine große Herausforderung: 17 Notfälle, viele davon mit schweren Schicksalen und viele die wir nicht Retten konnten weil ihre Verletzungen zu stark waren😔
Besonders traurig das Schicksal von Altsegler Roc, der über die Taubenhilfe Kaiserslautern zu uns kam. Er hing verschnürt aus seinem Nest, ist bis auf die Knochen abgemagert und völlig entkräftet. Tagelang hat er um sein Leben gekämpft. Sein Bein weist massive Einschnürungen auf, auch das Lid ist verletzt. Im Moment kann er noch keine Nahrung aufnehmen und wird mit Infusionen versorgt. Wir hoffen sehr, dass er es schafft – bitte drückt ihm alle die Daumen!
Gestern hat uns außerdem unser erstes Seglerkind 2025 erreicht: klein Sina. Auch sie braucht jetzt viel Fürsorge und Ruhe, um zu Kräften zu kommen und später mal ein großer und starker Mauersegler zu werden.
Ein kleiner Lichtblick inmitten all der Sorgen: Unsere beiden Schwalbenkinder sind in den letzten Tagen regelrecht „mutiert“ – sie entwickeln sich prächtig und heute Abend hat man bereits die ersten Ansätze sehen das sich die kleinen Äuglein öffnen.❤️
Mauerseglerhilfe Apus e.V.
Gepostet am: 30.05.2025Neues Bild- und Videomaterial belegt: Behörden dulden massiven Artenschutzverstoß in Saarbrücken
Heute möchten wir euch eindrucksvolles neues Bild- und Videomaterial zeigen, das noch einmal unmissverständlich dokumentiert, was die Behörden im Saarland offenbar akzeptieren – obwohl die Gesetzeslage eindeutig ist.
Selbst wenn – nach Angaben der Behörden – die Mauersegler ihre Nistplätze wieder erreichen können:
Schaut hin! Hört hin! Menschen laufen nur wenige Zentimeter über den Nestern, arbeiten auf dem Dach, hämmern, verursachen enormen Baulärm. Dieser Stress und Lärm ist für die Tiere eine extreme Belastung – und genau das ist laut Gesetz eigentlich verboten!
Liebes LUA Saarland:
Wir wissen nicht, ob es im Saarland eine eigene Definition von Baulärm und Störung gibt. Aber auf Bundesebene ist klar geregelt: Solche Störungen sind während der Brutzeit streng untersagt. Im Video sind die Rufe der Mauersegler deutlich zu hören – wie viel Beweismaterial muss noch vorgelegt werden, bis endlich gehandelt wird?
Wichtiger Hinweis an alle, die uns kontaktieren:
Wir haben wirklich alles versucht. Jede zuständige Behörde im Saarland, auch Polizei, NABU und BUND – ALLE sind informiert. Trotzdem passiert nichts. Wir können daher nur weiter öffentlich machen, was hier geschieht.
Was könnt ihr tun?
Unterschreibt und teilt unsere Petition:
https://chng.it/JB87w9YySD
Werdet selbst aktiv und wendet euch direkt an das LUA Saarland!
Presseanfragen aus anderen Bundesländern haben uns bereits erreicht.
Wir laden ausdrücklich weitere Journalistinnen und Journalisten ein, sich bei uns zu melden, um über diesen und ähnliche Fälle zu berichten.
Kontakt: [email protected]
Es geht längst nicht mehr nur um diesen einen Fall im Saarland, sondern um alle Mauersegler und Gebäudebrüter, die durch die Missachtung geltender Gesetze ihr Zuhause verlieren.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen – für echten Artenschutz und gegen das Wegschauen!